Der aktuelle Stand der Forschung -Behandlung ja, Heilung nein

Seit Entdeckung der Alzheimer-Krankheit vor gut 100 Jahren hat die Forschung bereits viel über die Krankheit herausgefunden. Wir wissen: Im Gehirn der Betroffenen sterben über viele Jahre Nervenzellen und Nervenzellverbindungen ab. Das gilt insbesondere für jene Regionen, die für Gedächtnis, Denken, Sprache und Orientierung zuständig sind. Heilen lässt sich die Alzheimer-Krankheit allerdings noch nicht. Es gibt derzeit Medikamente, die den Verlauf der Krankheit verzögern können, um insgesamt das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten zu erhöhen.
Daher ist es so wichtig, weiter an der Erforschung dieser tückischen Krankheit zu arbeiten, um dann die passenden Gegenmittel herstellen zu können.
Es ist geplant, die Forschung an der Uniklinik Köln im Bereich Altern und demenzieller Erkrankungen zu unterstützen mit dem Ziel, normale Alternsvorgänge besser zu verstehen und die Ursachen demenzieller Erkrankungen aufzuklären, um dadurch langfristig die Grundlagen für die Entwicklung neuer Therapieansätze zu schaffen. In Ergänzung zu molekularen Untersuchungen zur Entstehung demenzieller Erkrankungen ist insbesondere eine Förderung funktioneller Bildgebung beabsichtigt. Diese ermöglicht die in-vivo-Analyse gestörter Hirnfunktionen (und deren Funktionserholung) während des normalen Alterns sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen mit demenzieller Entwicklung.