Eigene Erfahrungen mit Demenz

Wir (die Gründer dieser Stiftung) haben in der Familie mit dem Krankheitsbild der Demenz schon zu tun gehabt. Daher kennen wir die Situation mit dieser Krankheit zu leben und umzugehen aus eigener Erfahrung. Wir können sagen, dass der Umgang mit dem geliebten kranken Familienmitglied nicht immer einfach ist. Gerade zu Beginn der Krankheit, ist man als Angehöriger doch recht verzweifelt und gleichzeitig noch so ungeübt, wie mit dieser Situation am besten umzugehen ist.
Es dauert schon eine Weile, bis man versteht und auch akzeptiert, dass der Angehörige sich verändert. Meistens fühlen sich die Kranken in der früher so geliebten und gewohnten Umgebung nicht mehr wohl, da der Kranke sie nicht mehr erkennt. Vieles geht leider verloren, das Denk- und Erinnerungsvermögen, das Wissen, wie einfachste Dinge zu bewältigen sind. Für uns als Angehörige war es schlimm zu erleben, dass die eigene Mutter uns nicht mehr erkennt. Am Ende ist häufig auch das Sprechen so eingeschränkt, dass man sich so gut wie nicht mehr auf herkömmlichem Wege verständigen kann.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, älteren und dementen Patienten eine ihnen gerecht werdende Umgebung zu gestalten und ihre Versorgung zu verbessern. Auch dies ist Ziel dieser Stiftung, die räumliche und sachliche Ausstattung der Uniklinik Köln zur Behandlung älterer und dementer Patienten zu verbessern